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Die internationale Enteignung von Mitgliedschaftsrechten

unter besonderer Berücksichtigung der französischen Enteignungen 1982

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Marijan-Maximilian Lederer

In den 50er Jahren und Anfang der 60er Jahre verzeichnete das internationale Enteignungsrecht kraft der umfangreichen Firmenenteignungen in den Ostblockstaaten ein «Hoch» in der Rechtsprechung und Literatur. In der nachfolgenden Zeit wurde es zunehmend ruhiger um dieses Thema. Erst in jüngster Zeit lenkten die französischen Verstaatlichungen 1982 die Aufmerksamkeit erneut auf die Anerkennungsproblematik von internationalen Enteignungen von Mitgliedschaftsrechten nationaler Aktiengesellschaften mit Gesellschaftsvermögen im Ausland. Die vorliegende Arbeit unternimmt es, unter Auswertung der deutschen wie internationalen Rechtsprechung und Literatur die bei der internationalen Enteignung von Mitgliedschaftsrechten auftretenden völkerrechtlichen wie internationalprivatrechtlichen Anerkennungsfragen kritisch zu untersuchen. Das Hauptgewicht wird dabei auf die Darstellung der internationalprivatrechtlichen Grundlagen gelegt. Hierauf aufbauend wird eine Anknüpfungsregel für die internationale Enteignung von Mitgliedschaftsrechten vorgeschlagen.
Aus dem Inhalt: U.a. Die französischen Verstaatlichungen des Jahres 1982 - Die internationalprivatrechtlichen Grundlagen - Völkerrechtlicher Einfluß auf die Kollisionsfrage? - Das Territorialitätsprinzip im Hinblick auf seine kollisionsrechtliche Aussagekraft - Entwicklung einer Anknüpfungsregel in der Internationalen Enteignung von Mitgliedschaftsrechten.