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Endstation, Wartesaal oder Schatzkammer für die Zukunft

Die deutsche Exilliteratur und ihre Wirkung und Bewertung in der westdeutschen Nachkriegsrepublik

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Andreas Dybowski

Der Begriff Exilliteratur steht für mehr als eine zur Emigration gezwungene Literatur. Mit der Machtübergabe an den Nationalsozialismus begann der größte Aderlaß der deutschen Literatur. Gegenstand dieser Untersuchung ist das Selbstverständnis des Exils, seine Ausformulierung in der Theorie, seine Verwirklichung in der Literatur und im persönlichen Engagement. In der Nachkriegszeit stießen die politischen und kulturellen Forderungen der Emigranten auf die politischen Bedingungen in Deutschland. Die Analyse von fünf Zeitungen und Zeitschriften über einen Zeitraum von 20 Jahren gibt einen Überblick über die Gründe und Form der Ablehnung.
Aus dem Inhalt: Exilzeitschriften: u.a. «Das Wort» - Der historische Roman - Avantgardkunst oder Volksfront - Emigrantenpolitik - Nachkriegsentwicklung - 20 Jahre Literaturkritik.