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Untersuchungen zur Farbästhetik im späten Schulkind- und Jugendalter

Ein Modell zur ästhetischen Wahrnehmung von Farbe und zur Gestaltung von Farbwirkungen durch ästhetische Organisation gewählter Farben

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Horst Wenk

Die Gesamtuntersuchung, die sich aus einem Teil umfangreicher empirischer Erkundungen zum Untersuchungsgegenstand und einem Teil der Darstellung, Analyse und Interpretation der empirischen Befunde zusammensetzt, wird in allen ihren Gliedern als ein Modell verstanden und modelltheoretisch auf der Basis einer allgemeinen Modelltheorie nach Stachowiak (1973) strukturiert. Im Mittelpunkt des Interesses steht das Phänomen der ästhetischen Wahrnehmung und Organisation von 36 ausgewählten Farbtönen aus einem umfangreichen Farbtonangebot auf einem 36teiligen quadratischen Modellraster. Es ist das Ziel der Untersuchungen, zu erkunden, in welcher Weise die Jugendlichen unter gleichen Wahrnehmungsbedingungen Farben eines Modells wahrnehmen und durch Gestaltungsversuche zu ästhetischen Wirkungen organisieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sind nach ästhetischen Kriterien zu beurteilen. Das unterscheidet diese Untersuchungen von der Präferenzforschung aus den Bereichen der Psychologie und experimentellen Ästhetik.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Modellcharakter einer «Experimentellen Farbästhetik» und das Instrumentarium als Modell für die schöpferische Auseinandersetzung mit der ästhetischen Erscheinungs- weise der Farben - Die empirischen Untersuchungen - Darstellung und Interpretation der Ergebnisse.