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Erfassung des Krankheitsverhaltens

Eine Untersuchung an Herz-Kreislauf-Patienten zu Beginn und am Ende eines stationären Heilverfahrens

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Karl Kreutel

Menschen verhalten sich bei Krankheit unterschiedlich. Oft zeigt der objektive Krankheitsbefund keinen Zusammenhang mit den geäußerten subjektiven Beschwerden oder mit der Arbeitswiederaufnahme. Obwohl dieser Sachverhalt für den Verlauf und Erfolg von Rehabilitationsmaßnahmen äußerst bedeutsam ist, wird er in klinischen Behandlungsprogrammen bisher kaum berücksichtigt. Es wurde ein Instrumentarium entwickelt (Fragebogen-Interview-Kombination), das helfen soll, Personen mit inadäquatem Krankheitsverhalten bereits zu Beginn eines Heilverfahrens zu identifizieren. Erprobt wurde es an 124 männlichen Koronarpatienten. Erste Ergebnisse einer Halbjahres-Katamnese werden diskutiert.
Aus dem Inhalt: Aspekte des Krankheitsverhaltens (11-Faktoren-Lösung) - Statistische Gütekriterien - Vorhersage des Rehabilitationserfolgs (Arbeitsfähigkeit und allgemeine Erfolgskriterien) - Typenbildung.