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Politik und Gewerkschaften in den USA

Eine Untersuchung zur politischen Rolle der Lehrergewerkschaften in den Vereinigten Staaten

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Friedhelm Michalke

Eine Arbeiterpartei von nennenswerter Stärke konnte sich in den USA nie etablieren. Gleichwohl hat auch in den Vereinigten Staaten eine Entwicklung stattgefunden, in deren Verlauf sich die Arbeiterbewegung mehr und mehr als politisch autonome Kraft herausbildete. Dieser Prozeß der politischen Autonomisierung wurde in den USA vornehmlich von den Gewerkschaften getragen. Historische Entwicklung und aktueller Stand des politischen Engagements der amerikanischen Gewerkschaften sind Gegenstand der hier vorgelegten Untersuchung. Der Autor geht dabei insbesondere auf die Lehrergewerkschaften ein, die seit den 1970er Jahren zu den stärksten und politisch aktivsten Gewerkschaften in den USA zählen. Argumentiert wird, daß sich mitten im scheinbaren Niedergang der amerikanischen Gewerkschaften eine neue Phase der politischen Autonomisierung abzeichnet.
Aus dem Inhalt: Phasen der politischen Autonomisierung - Veränderungen seit Mitte der 1970er Jahre - Gewerkschaften und öffentliche Meinung - Gewerkschaften und Demokratische Partei - Mitgliederstruktur und politische Mobilisierbarkeit - Wahlkampfunterstützung durch die Gewerkschaften.