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Der Deutschunterricht in den Anfängen der bürgerlichen Reformpädagogik

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Jörg Hobusch

Die Reformpädagogik als Strömung des beginnenden 20. Jahrhunderts hat in vielerlei Hinsicht die heutige Bildungs- und Erziehungssituation geprägt. Wie sich ihr Einfluß auf die Theorie und Praxis des Deutschunterrichts im Verlaufe der historischen Entwicklung gestaltet hat, welche Vorläufe hierzu gegeben waren, zeigt die vorliegende Analyse. Auf der Grundlage eines historisch- gesellschaftlichen Ansatzes werden unter fachdidaktischem Aspekt exemplarisch die Anteile von Rudolf Hildebrand, Julius Langbehn und Berthold Otto an einer Reform des Deutschunterrichts im reformpädagogischen Sinn aufgezeigt. Dabei wird differenziert zwischen den Einflußfaktoren im Volksschulbereich einerseits und im Bereich des höheren Schulwesens andererseits.
Aus dem Inhalt: Das vorliegende Buch hat sich die Beantwortung folgender Fragen vorgenommen: Auf welche historischen, bildungspolitischen wie deutschunterrichtlichen Bedingungen beziehen sich die Reformansätze von Rudolf Hildebrand, Julius Langbehn und Berthold Otto? Welche Bildungs- und Erziehungsziele werden durch die jeweiligen Reformkonzepte verfolgt, welche Alternativen im Deutschunterricht gefordert? Gibt es bis heute eine Kontinuität in der reformpädagogischen Theorie und Praxis?