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Mutterschaft für Dritte

Rechtliche Probleme der Leihmutterschaft unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer und familiensoziologischer Erkenntnisse und rechtsvergleichender Erfahrungen

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Silvia Dietrich

Im Zuge der Entwicklung der medizinischen Reproduktionstechniken hat die Frage nach der rechtlichen Beurteilung der Leihmutterschaft stark an Aktualität gewonnen. Die vorliegende Arbeit nimmt zu den wichtigsten Rechtsproblemen der Mutterschaft für Dritte wie Statusfragen, Folgen der Zuordnung, Wirksamkeit von Leihmutterverträgen und Zulässigkeit von Leihmuttervermittlungsagenturen Stellung. Neben einem Vergleich mit den Rechtsordnungen der USA, Australiens, Großbritanniens und Frankreichs werden zur Fundierung der Ergebnisse entwicklungspsychologische und familiensoziologische Erkenntnisse sowie Rechtstatsachen herangezogen. Wesentliche Aussage der Arbeit ist, daß Leihmutterschaft dem Kindeswohl im Regelfall abträglich ist. Deshalb sollte einer Institutionalisierung der Mutterschaft für Dritte mit Hilfe der Präventivwirkungen des Zivilrechts und ergänzender Rahmenregelungen entgegengewirkt werden.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Rechtsentwicklung im Ausland - Bedeutung pränataler Bindungen für die Konstituierung einer Beziehung zwischen Gebärender und Kind - Zielgruppe potentieller Leihmütter.