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«Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen»- - Die Sprachphilosophie Walter Benjamins -

- Die Sprachphilosophie Walter Benjamins -

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Regine Kather

Im Zuge der Kommentierung des Aufsatzes «Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen» wird die Sprachphilosophie Benjamins und die mit ihr verknüpfte Erkenntnistheorie im Rahmen des Frühwerks entfaltet. Entgegen der Auffassung bisheriger Benjamin-Interpretationen handelt es sich um eine spekulative Sprachphilosophie, die an die metaphysisch-mystische Sprachtradition und die mit ihr verbundene Logosspekulation anschließt. Erörtert wird vor allem das Verhältnis von Sprache und Person in seinen Implikationen: in Hinsicht auf eine Reflexion auf das erkennende und benennende Bewußtsein, indem nach der apriorischen Dimension von Sprache und dem transzendentalen Ermöglichungsgrund von menschlichem Sprechen gefragt wird. Weiterhin wird dieses Verhältnis im Hinblick auf den Naturbegriff, die Zwischenmenschlichkeit, Zeit und Geschichtlichkeit sowie die Konsequenzen eines verfehlten Sprachhandelns des Menschen untersucht. - Vor allem in den umfassenden Anmerkungen wird den philosophischen Traditionen nachgegangen, die Benjamin beeinflußt haben und es werden die wesentlichen sprachphilosophischen Positionen dargelegt.
Aus dem Inhalt: U.a. Phänomenologische Sprachbetrachtung - Sprachphilosophie und Metaphysik - Das Verhältnis von Geist und Sprache - Die sprachphilosophische Auslegung der Genesis - Sprach- und Erkenntnistheorie: Kant und Platon - Sprache und Person - Sprache und Geschichtlichkeit - Naturbegriff - Sprache als Zeichensystem.