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Gewißheit im Wagnis des Denkens

Die Frage nach der Möglichkeit von christlicher Philosophie und Metaphysik im Werk und Denken des Philosophen Peter Wust.- Eine Gesamtdarstellung seiner Philosophie

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Alexander Friedrich Lohner

Die vorliegende Arbeit will exemplarisch am Werk und Denken des Philosophen Peter Wust darstellen, wie man in unserer Zeit Metaphysik und christliche Philosophie begründen und legitimieren kann, bzw. welche konkrete Gestalt sie heute haben könnten. Mit besonderer Eindringlichkeit hat Peter Wust das unaufhebbare metaphysische Bedürfnis des Menschen aufgezeigt, sein Bedürfnis nach einer verstehenden Gesamtauffassung der Welt, einschließlich der transzendenten Wirklichkeitsbereiche; zudem hat Wust sich besonders intensiv um das Grundlegungsproblem des philosophischen Denkens bemüht. Sein gesamtes Werk ist von dieser Frage geprägt; in diesem Zusammenhang diskutiert er auch die Möglichkeit und Charakteristik einer christlichen Philosophie und Metaphysik. Die vorliegende Arbeit möchte nicht nur einen Einblick geben in die verschiedenen von Wust thematisierten Bereiche; vielmehr geht es primär darum, die Grundlinien und Prinzipien seines Denkens zu erhellen. Weiterhin werden die philosophischen Strömungen und Schulrichtungen behandelt, die auf Wusts Denken und Werk Einfluß hatten.
Aus dem Inhalt: Die Insecuritas Situation des Menschen - Der besondere Charakter der Philosophie als Wissenschaft - Das Fundament der Philosophie: Die Frage nach der Gutheit und Erkennbarkeit des Seins - Die Frage nach der Existenz Gottes - Naivität und Pietät/Weisheit und Heiligkeit - Peter Wusts Auseinandersetzung mit den Einwänden gegen die Metaphysik - Peter Wust und die Phänomenologie - Die Anthropologie Peter Wusts - Mensch und Geschichte - Peter Wusts Lehre vom absoluten und endlichen Sein - Peter Wust und die Existenzphilosophie - Peter Wust als Kulturphilosoph und Deuter der Philosophiegeschichte.