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Freiheit als Prinzip des Bewußtseins

Vergleichende Untersuchung zur einheitsstiftenden Funktion des Freiheitsbegriffs in den Schriften J.G. Fichtes

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Emil Franz Adalbert Mayer

Das Philosophieren J.G. Fichtes zeigt den Versuch, das Wissen durch den Begriff des Bewußtseins auf einen einheitlichen Nenner zu bringen. Dieser Ansatz hilft, die Vielfalt des modernen Wissens zu ordnen. Das Selbstbewußtsein bestimmt das Wissen und verdeutlicht so nicht nur die Konstitution des theoretischen Wissens, sondern auch sein Verhältnis zur Praxis menschlichen Handelns. Diese Arbeit führt daher in zweifacher Weise die Einheit des menschlichen Wissens vor, nämlich zum einen innerhalb des theoretischen Vollzugs und zum anderen zwischen Theorie und Praxis. Einheitsstiftende Klammer ist die Freiheit in theoretischer und praktischer Hinsicht. Die Dinge sind Produkte aus Geistestätigkeit und sinnlicher Objektvorgabe.
Aus dem Inhalt: Die Tathandlung als freiheitliche Konstitution des Selbstbewußtseins - Die Freiheit in der Sittenlehre Fichtes - Die Freiheit innerhalb des Wissens (WL 1801/02) und vor dem Unbedingten (WL 1804) - Beziehung zur Moraltheologie Karl Rahners.