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Realitätsorientierung vor und nach Entscheidungen

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Marion Reilmann

Im Rubikon-Modell (z.B. Heckhausen, 1987) wird unter anderem angenommen, daß das Ausmaß der Realitätsorientierung einer Person vor einer Entscheidung größer ist als nach einer Entscheidung. Dies kann sich z. B. auf Behaltensmuster und Konzentration auswirken. Weiterhin wird angenommen, daß handlungsrelevantes Material nach einer Entscheidung besser behalten wird als vor einer Entscheidung. Belege für diese Annahmen wurden in dem hier beschriebenen Experiment, in dem zwei motivbezogene Texte zur Auswahl standen, teilweise erbracht. Ergebnisse aus der Literatur zur Informationsverarbeitung vor und nach Entscheidungen werden diskutiert.
Aus dem Inhalt: Behaltensmuster vor und nach Entscheidungen - Der Inertia-Effekt als Kursstabilisator für den Handlungsverlauf - Entscheidungshierarchien - Einfluß von Motiven auf die Informationsverarbeitung.