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Der Nationale Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten

Anatomie und Hintergründe einer Karriere (1947 - 1989)

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Stephan Bierling

Wenn amerikanische Präsidenten Außenpolitik machen, sind am Entscheidungsprozeß meist nur eine Handvoll Leute unmittelbar beteiligt. Seit der Amtszeit Kennedys rückt dabei ein Mann immer mehr in den Mittelpunkt des Systems: der «Assistent des Präsidenten für Angelegenheiten der Nationalen Sicherheit», oder - kurz - der Nationale Sicherheitsberater.
Die Analyse seines Aufstiegs vom bloßen Koordinator und Verwalter zum Planer und Gestalter amerikanischer Außenpolitik zeichnet so nicht nur die Karriere eines der wichtigsten Ämter in der Administration nach, sie vermittelt auch einen lebendigen Eindruck von den Charakteristika des politischen Systems der USA: der mangelnden Formalisierung der Kompetenzen und der Fragmentierung der Macht. Ebenso wird deutlich, wie sehr die Rolle des Sicherheitsberaters vom Führungsstil des Präsidenten abhängig ist.
Aus dem Inhalt: Eisenhower und der Aufbau des NSC-Systems - Die Besten und Klügsten: John F. Kennedy und McGeorge Bundy - Henry Kissinger: Die geplante Dominanz - Zbigniew Brzezinski: Die erkämpfte Dominanz - Außer Kontrolle: Der Sicherheitsberater macht Politik.