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Kapitalersetzende Gesellschafterdarlehen bei der GmbH

Zur Problematik der durch die GmbH-Novelle 1980 bezüglich der Behandlung von kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen eingeführten Vorschriften

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Ulrich Moser

Mit der durch die GmbH-Novelle 1980 eingeführten gesetzlichen Regelung bezüglich der Behandlung kapitalersetzender Gesellschafterdarlehen ist eine Vielzahl von Fragen verbunden. Strittig sind insbesondere die Frage nach den durch die Tatbestandsvoraussetzung des (eigen-)kapitalersetzenden Charakters des Gesellschafterdarlehens erfaßten Gesellschafterdarlehensfinanzierungen, die Frage nach der Behandlung des Belassens von Gesellschafterdarlehen und der Behandlung der seitens Gesellschaftern erfolgenden Nutzungsüberlassungen sowie die Frage nach der Eingrenzung der Tatbestandsvoraussetzung der Gesellschaftereigenschaft des Darlehensgebers.
Die vorliegende Arbeit untersucht die in Schrifttum und Rechtsprechung vorgetragenen Ansätze, die zur Klärung dieser Fragen in Betracht kommen. Dabei kommt der Diskussion der zur Frage der Sonderbehandlung von Gesellschafterdarlehen vorgetragenen Auffassungen eine besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus wird ein eigener Ansatz konzipiert und im Hinblick auf seinen Argumentationswert untersucht.
Aus dem Inhalt: Durch den Konkursgrund der Überschuldung vermittelter Gläubigerschutz - Einfluß einer Gesellschafterdarlehensfinanzierung auf die Vermögensposition der Gesellschaftsgläubiger - Zur Frage der Sonderbehandlung von Gesellschafterdarlehen vorgetragene Auffassungen - Diskussionsstand zu den Vorschriften bezüglich der Behandlung kapitalersetzender Gesellschafterdarlehen - Gläubigerschutzwirkungen der Vorschriften bezüglich der Behandlung kapitalersetzender Gesellschafterdarlehen.