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Der «Dritte Weg» der evangelischen Kirchen und die Tarifautonomie

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Dieter Vogt

Die evangelischen Landeskirchen in Deutschland weigern sich, von zwei Ausnahmen abgesehen, die materiellen Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter durch Tarifverträge zu regeln.
Sie haben stattdessen ein eigenes Beteiligungsmodell entwickelt, den «Dritten Weg». Der Verfasser untersucht die verfassungsrechtlichen Grundlagen und geht der Frage nach, ob der «Dritte Weg» eine dem Tarifvertragssystem gleichwertige Alternative darstellt, wobei auf die paritätische Ausgestaltung ein besonderes Augenmerk gerichtet wird. In diesem Zusammenhang wird u.a. auch die Zulässigkeit von Arbeitskampfmaßnahmen kirchlicher Mitarbeiter untersucht.
Aus dem Inhalt: Die verfassungsrechtliche Grundlage des «Dritten Wegs» - Die Auflösung der Konkurrenz zwischen weltlichem Tarifvertragssystem und kirchlichem «Dritten Weg» - Die paritätische Ausgestaltung des «Dritten Wegs» - Zulässigkeit von Arbeitskampfmaßnahmen kirchlicher Mitarbeiter.