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Idealität und Realität der Frauenfiguren im modernen amerikanischen Roman - Saul Bellow - Herbert Gold - John Hawkes

Literarische Bezüge zwischen Wirklichkeits- und Vorstellungsstrukturen

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Birgit Erika Kretzer

Für den modernen amerikanischen Roman ist mit der Entdeckung der Idealitäts- und Realitätsproblematik die Frage nach der individuellen Strukturierung von Romanfiguren innerhalb eines allgemeinverbindlichen Kulturzusammenhangs gegeben, sowie die Frage nach einem Konstruktionsprinzip. Die vorliegende Analyse zeichnet am Beispiel dreier Autoren kulturell heterogene Realitäts- und Idealitätskonzepte auf, daneben jedoch gemeinsame, kontinuierlich fortwirkende Bewußtseinsinhalte. Verformungen der Individualität und der Psyche werden als Kulturkritik der Autoren vergleichbar und plastisch. Die Darstellung von Frauenfiguren in diesem Geflecht ist Spiegel für soziokulturelle Mißstände und trägt zur Klärung von literarischen Stilbegriffen wie «moderner Realismus» (Bellow), «mythopoetischer Realismus» (Gold) und «Surrealismus» (Hawkes) bei.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Bedeutung sozialgeschichtlicher, literaturpsychologischer, religionshistorischer und kultur- und kunstgeschichtlicher thematischer Strukturen für einen kulturkritischen Realitäts- und Idealitätsbegriff - Bellows moderner Realismus als schematische Basis-integrierte Strukturen bei Gold und Hawkes.