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Parteiautonomie und Anknüpfungsmaximen

Ein Vergleich des deutschen und U.S.-amerikanischen internationalen Familien- und Erbrechts

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Durch das Gesetz zur Neuregelung des IPR vom 01.09.1986 hat die außerschuldvertragliche Parteiautonomie unvermittelt große praktische Bedeutung erlangt. Die Verfasserin konfrontiert das Phänomen der Rechtswahlfreiheit in seiner konkreten Ausgestaltung im neuen EGBGB mit den Anknüpfungsmaximen des Kollisionsrechts. Dabei nimmt sie zu einer Fülle von Sachproblemen der neuen Rechtswahltatbestände Stellung und weist nach, daß die Parteiautonomie keineswegs der Fremdkörper im System ist, als der sie von einigen angesehen wird. Ein Vergleich mit den Kollisionsrechten der Vereinigten Staaten macht darüber hinaus deutlich, daß die stärkere Berücksichtigung der Parteiautonomie sogar in der Lage ist, die zunehmende Kritik am klassischen Kollisionsrecht zumindest teilweise zu entschärfen.
Aus dem Inhalt: U.a. Geschichte und Grundlagen der neuen außerschuldvertraglichen Parteiautonomie - Systemverträglichkeit der Rechtswahlfreiheit - Anknüpfungsmaximen des deutschen und U.S.-amerikanischen Kollisionsrechts - Die Rolle der Parteiautonomie in den USA.