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Das AKP-Zuckerabkommen

Beurteilung aus entwicklungs- und finanzpolitischer Sicht- Fallstudie Mauritius

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Rudolf Wolffram and Klaus Beckers

Aufgrund der erheblichen EG-Zuckerüberschüsse aus der inländischen Erzeugung muß AKP-Zucker unter hohen finanziellen Belastungen der EG auf den Weltmarkt reexportiert werden. Zusätzlich beinhaltet die den AKP-Ländern durch das Zuckerabkommen entstehende Kontingentsrente die Gefahr, daß international nicht wettbewerbsfähige Produktionskapazitäten bei Zucker in der Nutzung bleiben und gleichzeitig ein einseitiges Anbauverhältnis zu einer Verknappung der inländischen Nahrungsmittelversorgung führt. Wie die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, ließe sich durch eine Änderung der Ausgestaltung des AKP-Abkommens nicht nur die entwicklungspolitische Effizienz der eingesetzten Mittel erheblich verbessern, sondern auch die finanzielle Belastung der EG drastisch senken.
Aus dem Inhalt: U.a. Beurteilung der entwicklungspolitischen Effizienz der im Rahmen der AKP-Zuckerquote für Mauritius eingesetzten EG-Finanzmittel und Empfehlungen zur Effizienzverbesserung.