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Zur kindlichen Sprechhandlungsfähigkeit

Analyse eines Korpus spontaner Sprechsprache einer Fünfjährigen

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Christiane Steinsträter

Bislang durchgeführte Untersuchungen der Kindersprachforschung beschäftigen sich meist mit dem Erwerb einzelner sprachlicher Handlungen. Um die Sprechhandlungskompetenz von Kindern umfassender beschreiben zu können, ist es notwendig, eine längere Aufnahmesequenz zu analysieren. In der vorliegenden Arbeit wird daher die spontane Sprechsprache eines fünfjährigen Mädchens untersucht.
Zunächst werden die handlungstheoretischen und gesprächsanalytischen Voraussetzungen beschrieben, von denen das Analyseinstrumentarium abgeleitet wird. Nach dem handlungstheoretischen Ansatz werden in der Untersuchung die illokutiven Typen unter Berücksichtigung der jeweiligen Kommunikationsmuster und der kommunikativen Strategien analysiert. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Mutter-Kind-Interaktion.
Aus dem Inhalt: Der interaktionistische Ansatz - Handlungstheoretische und gesprächsanalytische Voraussetzungen - Kommunikationsmuster - Strategien im sprachlichen Handlungsprozeß - Vorkommen an illokutiven Akten - Analyse verschiedener Kommunikationsmuster im Korpus Gabi.