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Irische Agrarbewegungen 1760-1880

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Alfred Zeller

Irlands Geschichte war immer stark geprägt vom agrarischen Charakter des Landes. Die nationale Kultur, Gesellschaft und Politik wurden bestimmt von einer «peasant society», die weit stärker als in anderen Ländern schon sehr früh als politisch ausschlaggebende Kraft in Erscheinung trat. Entgegen einer verbreiteten Vorstellung dominierte im Konflikt mit Großbritannien im 18./19. Jahrhundert nicht die Frage der nationalen Unabhängigkeit, sondern das Ringen um die Agrarkonstitution und die Verfügungsgewalt über den Boden. Die daran beteiligten Gruppen, von der Geheimgesellschaft bis zur Parlamentspartei, werden in dieser Arbeit ausführlich behandelt.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Landfrage - Muster der Organisationsbildung - Politische Entwicklung und Landbevölkerung - Kampfformen der Agrarbewegungen - Resistenz und politische Mobilisierung.