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Mittelstand in der Weimarer Republik

Die soziale Entwicklung und politische Orientierung von Handwerk, Kleinhandel und Hausbesitz 1919 - 1933- Ein Überblick

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Rembert Unterstell

Schon gegen Ende der Weimarer Republik führten zeitgenössische Beobachter den Aufstieg des Nationalsozialismus auf die politische Mobilisierung des Mittelstandes zurück. Namentlich die Angehörigen des 'alten' Mittelstandes - Handwerker, Kleinhändler und Hausbesitzer - gelten als die wichtigsten Wegbereiter der nationalsozialistischen «Machtergreifung».
Die Arbeit untersucht im Licht der modernen sozialhistorischen Forschung die weitverbreitete These von der mittelständischen Basis des Nationalsozialismus: War die NSDAP eine Partei des radikalisierten Mittelstandes? Wie sah die vielzitierte «Panik im Mittelstand» aus? Welchen Anteil hatte der Mittelstand an der Zerstörung und Auflösung der Weimarer Republik?
Die Untersuchung zeigt, daß eine Beantwortung dieser Fragen erst möglich ist, wenn die soziale Entwicklung der mittelständischen Teilgruppen betrachtet und die politische Orientierung der Mittelständler analysiert wird.
Aus dem Inhalt: Der alte Mittelstand im Spannungsfeld von Integration und Partizipation - Die Radikalisierung des Mittelstandes. Voraussetzungen und Ursachen - Der Mittelstand und der Aufstieg des Nationalsozialismus - Die NSDAP-eine Mittelstandspartei?