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Ästhetik, Ethik und Religion bei Hermann Broch

Mit einer theologisch-ethischen Interpretation seines «Bergromans»

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Andreas Mersch

In seiner Diagnose des spätbürgerlichen Zeitalters und in seiner Faschismuskritik geht es Hermann Broch nicht zuletzt um die Auseinandersetzung mit Religion und Ethik. In der kritischen Aufarbeitung der bisherigen Forschung weist die vorliegende Untersuchung auf, daß Brochs Literaturtheorie und seine Literaturproduktion in ihren «religiösen» Dimensionen darauf zielen, das Bemühen um die Humanisierung des einzelnen Menschen zu unterstützen. Diese Absicht Brochs wird in der eingehenden Analyse und Interpretation seines Romanfragmentes «Bergroman» oder «Die Verzauberung» deutlich gemacht.
Aus dem Inhalt: Brochs Zeit- und Kulturkritik in den dreißiger Jahren - «Religiöse Dichtung» - Leben-Tod-Dialektik - Mystikrezeption - Analyse und Interpretation des «Bergromans».