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Reduktion und Revision

Aspekte des nichtmonotonen Theorienwandels

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Hans D. Rott

Die Entwicklung der Wissenschaft verläuft nicht als ein monotones Dazulernen. Häufig widerspricht eine bessere Nachfolgertheorie ihrer Vorgängerin. Die Frage, welches logische Verhältnis zwischen solchen Theorien besteht, insofern als der Übergang von der einen zur anderen Kontinuität und Fortschritt verkörpert, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Ausgehend von der Reduktionsdiskussion erweist der Autor Theorienrevisionsmodelle aus der philosophischen Logik als fruchtbar für wissenschaftstheoretische Fragestellungen. Dabei werden formale Analysen u.a. von Konditionalsätzen, autoepistemischen Schlußweisen, intertheoretischen Erklärungen und Idealisierungen durchgeführt.
Aus dem Inhalt: Der klassische Begriff der Reduktion - Kontrafaktische Annahmen: Zum Modell der Theorienrevision nach Gärdenfors - Konditionalsätze und Theorienwandel - Nichtmonotone und autoepistemische Logik - Intertheoretische Erklärungen, gute und überlegene Nachfolgertheorien - Approximation versus Idealisierung.