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Wissenschaft in Österreich (1945-1960)

Beiträge zu ihren Problemen

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Gerhard Oberkofler and Eduard Rabofsky

Die Nutzung der geistigen Ressourcen ist für die Entwicklung von Freiheit, Unabhängigkeit und Demokratie eines jeden Staates eine wesentliche Stütze. Gerade für ein kleines Land mit begrenzten Mitteln, wie es Österreich ist, kommt es auf die Mobilisierung aller geistigen Kräfte an, um von anderen, stärkeren Ländern nicht kolonialisiert zu werden. Die aus der Wissenschaftsgeschichte ableitbaren Erfahrungen gewinnen in der Gegenwart allgemein an Bedeutung und lassen sich für die Lösung von aktuellen Problemen in der Wissenschafts- und Forschungsentwicklung nutzbar machen. Die vorliegenden Studien untersuchen die Organisation von Wissenschaft und Forschung, ihre Stellung in der Gesellschaft, ihre Finanzierung und ihre Orientierung, aber auch die Entwicklung und Entwicklungsbedingungen einiger österreichischer Forscherpersönlichkeiten des natur- und technikwissenschaftlichen Bereiches.
Aus dem Inhalt: Vertriebene Wissenschaftler kehren heim - Eine Enquete über die Lage des wissenschaftlichen Lebens in Österreich (1948) - Wissenschaftlich-technische Perspektiven der verstaatlichten Industrie - Die Misere der österreichischen Wissenschaftsorganisation in den fünfziger Jahren - Lehr- und Forschungsprogramme.