Show Less
Restricted access

Die religiöse Entwicklung des frühen Christoph Martin Wieland

Series:

Uwe Blasig

Das religiöse Denken war von frühester Jugend an eine starke Triebfeder für Wielands Entwicklung. Die Studie geht den vielschichtigen theologischen, philosophischen, literarischen und pädagogischen Einflüssen und Ausprägungen der religiösen Entwicklung Wielands von einem orthodox-pietistischen Pfarrerssohn zu einem pädagogisch engagierten frühneologischen Dichter nach. In exemplarischen Einzelanalysen wird gezeigt, daß Wielands Jugendwerke in weitaus größerem Umfang als bisher angenommen von religiösen Themen durchdrungen sind. Seine schon früh erhobene Forderung nach einer Praxisrelevanz des christlichen Glaubens sowie seine stetigen Bemühungen um die Vervollkommnung des Menschen machten ihn schließlich zum kritischen Mitgestalter der deutschen Aufklärung.
Aus dem Inhalt: Kindheit - Schulzeit in Klosterberge: Pietismus und Aufklärung - Religion und Liebe: Wieland und Sophie Gutermann (spätere La Roche) - «Die Natur der Dinge» - Wieland und Bodmer - Engagement für eine religiös-thematische Dichtung: Theologie und Poesie, u.a. «Empfindungen eines Christen» - Überlegungen zum Religionsunterricht - Konfession und Drama.