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Handelshemmnisse: Einkommensverteilung und Beschäftigung

Eine Studie zu den Ursachen und Wirkungen des Protektionismus

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Hanno Kühn

Die wichtigsten Elemente der handelspolitischen Entwicklung werden skizziert als:<- Protektion als Folge unvollkommener Anpassung der Produktionsstruktur an veränderte Weltmarktbedingungen;
- zunehmende Protektion infolge ungünstiger makroökonomischer Rahmenbedingungen, vor allem Unterbeschäftigung;
-Zunahme des Branchenprotektionismus;
-Veränderung der Protektionsstruktur von Zöllen zu nichttarifären Handelshemmnissen.
Diesen Elementen wird das zentrale Argument der normativen Außenhandelstheorie gegenübergestellt - das Freihandelsargument. Es zeigt sich, daß sich protektionistische Strömungen nicht allein durch einen Verweis auf entgangene Handelsgewinne zurückweisen lassen, sondern nur dadurch, daß die mikroökonomischen Motive der Entscheidungseinheiten beeinflußt werden. Dem zufolge steht in dieser Arbeit das Interesse an Handelshemmnissen im Zentrum.
Grundthese ist: Handelspolitik wird von Einkommensverteilungs- und Beschäftigungsinteressen bestimmt. Welcher Art diese handelspolitisch betroffen werden und den handelspolitischen Entscheidungsprozeß beeinflussen, wird in der vorliegenden Arbeit analysiert.
Aus dem Inhalt: Handelspolitische Entwicklung - Warum sich Freihandel nicht durchsetzt - Makroökonomik des Protektionismus - Faktorpreis- und Faktormengenwirkungen von Handelshemmnissen: Spezifische Produktionsfaktoren und Zwischenprodukte - Theorie der endogenen Protektion.