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Martin Luther King und die amerikanische Rassenfrage

Stereotypenkorrektur und humanitäre Erziehung durch literarische Rezeption

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Monika Hoffarth-Zelloe

Die vorliegende Untersuchung stellt ein interdisziplinäres Verstehensmodell dar, bei dem es um die Anwendung rezeptionsästhetischer Ansätze auf das Lesen schwarzamerikanischer Texte geht. Martin Luther King und die Rezeption seiner Werke stehen dabei im Mittelpunkt mit den Lernzielen der Stereotypenkorrektur und der Erziehung zu humanitärem Friedensverhalten. Unter einer neuen methodischen Sichtweise, die von Dr. King als humanitärem Erzieher und Sozialphilosophen ausgeht, werden Kings philosophische, theologische und rassenpolitische Schriften analysiert und aufgezeigt, wie literarische Rezeption zu korrektivem hermeneutischen Verstehen führen kann.
Aus dem Inhalt: Erziehung zum Frieden und zur Völkerverständigung - Dialogizität im Prozeß der literarischen Kommunikation - kommunikative Relevanz von Stereotypen im Rezeptionsprozeß - M.L. King als Modell für ein korrektives hermeneutisches Verstehen - Textverstehen als soziales Handeln.