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Lesemotivationen und Lesehandlungen bei Schülern

- Theoretische Grundlegung und empirische Befunde -

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Karl Holle

«Wozu fängt wer unter welchen Umständen was zu lesen an und fährt zu lesen fort?» - Für diese Fragestellung entwickelt der Autor ein handlungstheoretisches Motivationsmodell, das «Lesen» als einen «instrumentellen Akt» begreift, der auf vielschichtige Zielsetzungen hin ausgerichtet ist.
Zwei Aspekte seines Handlungs- und Motivationsmodells thematisiert der Autor in einer empirischen Pilotstudie: a) Zwecksetzungen von Lesen allgemein in Kontrast zu anderen Freizeitaktivitäten und b) Erwartungssysteme gegenüber Texten («psychologische Textsorten»).
Eines der didaktisch und lesepädagogisch relevanten Ergebnisse seiner Pilotstudie: Dem Lesen wird mit zunehmender Schulzeit der «Status eines vor allem rationalen Tuns» zugewiesen, «das wenig emotionale Energien auf sich zieht».
Aus dem Inhalt: U.a. Lesemotivationstheorien - Handlungstheorie - Lesemodelle - das «Leserbild» von Schülerinnen - «Psychologische Textsorten» - Lesen und Fernsehen.