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Die Besteuerung privaten Wohneigentums unter besonderer Berücksichtigung der Selbstnutzung

Eine ökonomische Analyse alternativer Rechtsetzungen

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Werner Volz

Mit dem Wohneigentumsförderungsgesetz von 1986 unterzog der Gesetzgeber die Besteuerung des selbstgenutzten Wohneigentums einer grundlegenden Reform. Die bisher ansatzweise praktizierte Investitionsgutlösung wurde durch eine Konsumgutlösung abgelöst. Sind die neu im Steuerrecht verankerten Förderinstrumente - 10e und 34f EStG - geeignet, die Wohneigentumsquote zu erhöhen? Finden die im deutschen Steuerrecht geltenden Fördermaßnahmen im Ausland ihre Entsprechung?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung, die durch die Auswertung von insgesamt 21 Steuersystemen umfassend angelegt und fundiert ist. Die steuerliche Diskriminierung der Fremdfinanzierung gegenüber der Eigenfinanzierung des selbstgenutzten Wohneigentums veranlaßte den Verfasser schließlich zu steuerpolitischen Reformanregungen, deren Fernziel es ist, eine an marktlichen Verhältnissen orientierte Investionsgutlösung einzuführen. Um die auf niedrigem Niveau verharrende Wohneigentumsquote indes kurzfristig zu erhöhen, plädiert der Verfasser für die Einführung eines unbegrenzten Schuldzinsenabzugs.
Aus dem Inhalt: Neuordnung der Besteuerung des selbstgenutzen Wohneigentums - Steuerliche Behandlung des Wohneigentums in 21 Staaten - Systematisierung und Beurteilung steuerlicher Förderung des Wohneigentums.