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Prods, Taigs, and Brits: Die Ulster-Krise als Thema im nordirischen und britischen Gegenwartsdrama

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Werner Bleike

Mit relativ kurzer zeitlicher Verzögerung findet der seit zwanzig Jahren andauernde nordirische Konflikt seinen Niederschlag in der dramatischen Produktion Nordirlands und Englands. In der vorliegenden Studie werden deren gesellschaftlich vermittelte Differenzen anhand von Interpretationen zahlreicher zeitgenössischer dramatischer Texte nachgezeichnet. Ferner werden ästhetische und inhaltliche Entwicklungslinien untersucht, die als literarischer Reflex auf bzw. Antizipation von historisch fixierbaren politischen und soziokulturellen Achsenverschiebungen im Zusammenhang mit der öffentlichen Einschätzung des Konflikts interpretiert werden.
Aus dem Inhalt: Die Innenwelt der Krise - Gescheiterte Kommunikation: Brian Friel - Die einfachen Lösungen: Agitprop - Revolution im Drama: Arden/D'Arcy - Die Wiederentdeckung des Subjekts.