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Franchising in wirtschaftspsychologischer Perspektive. Handlungsspielraum und Handlungskompetenz in Franchise-Systemen

Eine empirische Studie bei Franchise-Nehmern

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Peter Maas

Ausgehend von einer aktuellen Bestandsaufnahme der Franchising- Literatur und -Praxis werden Defizite der gegenwärtigen Diskussion um Franchise-Systeme herusgearbeitet, die vor allem in der Beschränkung auf juristische und betriebswirtschaftlich-normative Gesichtspunkte zu sehen sind. Unter einer erweiterten Perspektive wird auf der Basis psychologischer Erkenntnisse die Bedeutung struktureller Bedingungen und individueller Handlungsspielräume für die Franchise-Nehmer und deren Wirkungen auf die Entwicklung von Handlungskompetenz vor dem Hintergrund gewandelter Wertorientierungen analysiert. Erstmalig werden im Rahmen einer umfassenden empirischen Studie motivationale, kognitive und affektive Konsequenzen einer Tätigkeit in einem Franchise-System aufgezeigt, wie sie in individueller Arbeitszufriedenheit und psychischer Beanspruchung zum Ausdruck kommen. Chancen und Risiken des Franchising können nur aufgrund des spezifischen Zusammenspiels personaler und situationaler Variablen beurteilt werden, wobei in dem untersuchten Betrieb der organisationalen Feinsteuerung besonderer Einfluß zugeschrieben werden kann.
Aus dem Inhalt: Begriff, Merkmale und Arten des Franchising - Theoretische Fundierung und wirtschaftspolitische Bedeutung - Wirtschaftspsychologische Aspekte: Autonomie - Kooperation - Wertwandel und Handlungsspielraum - Empirischer Vergleich: Franchise-Nehmer und Angestellte.