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Radio neu gesehen, Hörfunk als modernes Brauchtum

Ein Beitrag zu einer Theorie des Hörens und Sendens und für eine zukünftige Rundfunkhomiletik

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Ulrich Nembach

Radio zu hören und Sendungen zu produzieren, gehört zum Alltag. Wie läßt sich das Geschehen aus Information, Musik, Unterhaltung erfassen und beschreiben? Wie wird ein Programm zu einem guten? Wie, wann, was und warum hören Menschen «ihr» Radio? Vermag ein Sender die individuellen Situationen zu erfassen?
Hier setzt die vorliegende Arbeit ein. Sie beschreibt den Hörfunk als ein modernes Brauchtum. Verhalten der Einzelnen und soziales Umfeld prägen das Radio-Hören, lassen oft Zehntausend selbst von Minderheitsprogrammen Gebrauch machen. Dieses individuelle Brauchtum kann, will und soll durch die Sender zu überindividuellem werden.
Kirchliche Sendungen sind als Teil des Hörfunks davon ebenso betroffen wie alle anderen Sendesparten.
Aus dem Inhalt: Verhalten der Einzelnen und soziales Umfeld prägen das Radio-Hören, lassen Massen regelmäßig von diesem Medium Gebrauch machen. Hörfunk ist so gesehen individuelles Brauchtum, das durch den Sender zu überindividuellem werden kann, will und soll.