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Führerin und Geführter

Zur Ausgestaltung eines literarischen Motivs in Christoph Martin Wielands «Musarion oder die Philosophie der Grazien»

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Joachim Rickes

Die fehlende Verbindung von Theorie und Praxis stellt seit langem ein Grundproblem der Stoff- und Motivforschung dar. Indem in dieser Studie eine ausführliche, kritische Aufarbeitung motivtheoretischer Grundlagen (Frenzel) mit einer textnahen motivgeschichtlichen Analyse von Wielands «Musarion» verbunden wird, ergeben sich zum einen motivtheoretisch neue Ansätze und Perspektiven, zum anderen eine Interpretation der Verdichtung, die insbesondere in der Deutung der Heldin etablierten Forschungsauffassungen (Schlaffer, Staiger) widerspricht.
Aus dem Inhalt: Neues zu Wielands «Musarion»? - Methodologische Voraussetzungen und motivtheoretische Grundlagen - Praxis der motivgeschichtlichen Interpretation: Wielands «Musarion» - Resultate - Ausblick.