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Die Kirche Sainte-Marie-Madeleine und der Dominikanerkonvent in Saint-Maximin (Provence)

Studien zur Baugeschichte, Bauorganisation und Architektur am Beispiel einer königlichen Stiftung (1295 - 1550)

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Ursula Smend

Als frühe Beispiele gotischer Baukunst in der Provence stellen die Magdalenenkirche und der Dominikanerkonvent von Saint-Maximin eine Besonderheit in Formen, Größe und Baugeschichte dar: Ein von Karl II. Anjou initiierter, finanzierter und dem Bettelorden übertragener Wallfahrtsort mit in Form und Größe befohlenen Bauten und neu entdeckten Magdalenen-Reliquien. Die reich dokumentierte, im 19. Jahrhundert idealisierte Vor- und Baugeschichte wird in baumonographischer Neubearbeitung relativiert. Mehrere Formsynthesen der 250-jährigen Bauzeit werden im Kontext von Bauaufgaben, örtlichen Gegebenheiten, Auftraggeberwünschen, Ordensanliegen und stilistischen Einflüssen vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Baumonographie königlicher Bettelordensbauten mit Wallfahrtskirche um 1300 - Vorgaben des 4., 11., und 13. Jahrhunderts - Baumeisterverträge - stilistische und inhaltliche Bezüge des 13. - 16. Jahrhunderts.