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Vorwahlen und Kandidatenprofile in den USA

Eine empirische Untersuchung am Beispiel der US-Senatoren

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Barbara Lübcke

In vielen Ländern der westlichen Demokratie werden Konzeptionen entwickelt, wie die Teilhabe von Parteimitgliedern und Wahlbürgern am politischen Prozeß gestärkt werden kann. In der vorliegenden Untersuchung werden am Beispiel der USA Nominierungschancen und Kandidatenprofile in unterschiedlichen Vorwahlsystemen analysiert. Die Studie weist nach, daß bei der Verwendung offener Vorwahlen der Einfluß der Parteiorganisation auf die Kandidatenauswahl stark zurückgedrängt wird und dadurch auch relativ unbekannte Personen die Chance erhalten, in ein Senatorenamt zu gelangen.
Aus dem Inhalt: Entstehungsgeschichte und Typologie von Vorwahlen - Ansätze in der empirischen Eliteforschung - Kandidatenprofile und Nominierungschancen in unterschiedlichen Vorwahlsystemen - Möglichkeiten der Übertragung von Vorwahlen auf die Bundesrepublik Deutschland.