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Das Widerstandsphänomen und das Recht

Ein philosophischer Beitrag zu einer strukturanthropologischen Rechtsphänomenologie

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Josef Döbber

Die Arbeit stellt sich dem krisenhaften epochalen Umbruch des gegenwärtigen Rechtsbewußtseins und kulturellen Rechtslebens. Es wird ein neuer rechtsphilosophischer Ansatz versucht, der sich auch als eine Tiefenanthropologie des Rechts charakterisieren läßt. Dabei geht es um den Anstoß zu einer methodologisch radikalisierten, strukturalen Rechtsphänomenologie unter dem forschungsleitenden Hinblick auf das rechtsanthropologische Grundphänomen des Widerstehens. Die Untersuchung gliedert sich in drei Hauptteile: Widerstands- phänomenologie (Resistologie), reine Rechtsphänomenologie (philosophische Hermetik des Rechts) und Urphänomenologie des gerechten Menschen (Bildphilosophie des Rechts), von denen hier zunächst der erste und dritte Teil als Band 1 vorgelegt werden. Die fruchtbare Methode ist die der philosophischen «Strukturanalytik» und der «Differentialinterpratation» (H. Rombach), die ein gesteigertes Anspruchsniveau, aber auch neuartige Aufgabendimensionen des wissenschaftlichen Rechtsdenkens und einer universalen Rechtsforschung erbringt. Ein neuer Typus rechtsanthropologischer Grundlagenforschung.
Aus dem Inhalt: Widerstandsrechtsbewußtsein und die Frage nach dem Seinssinn des Rechts - Radikalontologie und Humanität des Rechts - Der radikalphilosophische Widerstandsgedanke - Widerstandsstruktur und Rechtsfrieden - Die Frage nach der resistentiellen Vernunft und das tiefenresistentiellle Bewußtsein - Zur Bildphilosophie und Geschichtsanthropologie des Rechts.