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Die Erbsünde in der philosophischen Theologie Frederick Robert Tennants

Zur Ortung eines naturwissenschaftlich-evolutiv-psychologischen Ansatzes

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Rupert M. Deppe

F.R. Tennant gehört zu den großen englischen Theologen und Philosophen des frühen 20. Jahrhunderts. In seiner ersten Schaffensperiode erörtert er das Problem Sünde; nach 1912 konzentriert er sich auf die Religionsphilosophie. Geprägt von dem Studium der Naturwissenschaft und der Psychologie, ausgesetzt den Angriffen des Liberalismus, Positivismus und Agnostizismus versucht er, theologische Wahrheiten umzudeuten. Dabei erweist sich der Gelehrte aus Cambridge als Anhänger der Evolutionslehre Charles Darwins.
Der erste Teil dieser Studien bringt einen Überblick über die philosophische Theologie; im zweiten Teil der Arbeit wird Tennants Haltung zur Erbsünde untersucht.
Aus dem Inhalt: Tennants Vita - Das philosophisch-theologische Denken - Interdependenz der Wissenschaften - Theismus und Deismus - Sünden- und Schuldbegriff - Ablehnung der Erbsündenlehre - Tennants geistige Verwandtschaft mit Teilhard de Chardin.