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Der konzernbilanzielle Firmenwert von Tochterunternehmen

Eine Analyse und Weiterführung nach neuem Recht

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Stephan Kinne

Für Geschäftsjahre nach dem 31. 12. 1989 ist die Kapitalkonsolidierung nach 301 des neuen HGB vorzunehmen. Im Unterschied zum bisherigen Recht sind Tochteraktiva und -passiva sowie ein sich ergebender Firmenwert dann aus Konzernsicht in der Konzernbilanz darzustellen. Eine umfassende Untersuchung zur ökonomischen Natur des Firmenwerts nach neuem Recht und seiner Behandlung in der Konzernrechnungslegung fehlt bislang. Diese Lücke versucht die vorliegende Arbeit zu schließen. Es erfolgt zunächst eine Analyse und Beurteilung der neuen 301 und 309 HGB zum Firmenwert auf der Basis der Rechnungslegungszwecke. Hierbei werden gravierende konzeptionelle Mängel offenbar. Daher befaßt sich der Autor in einem zweiten Schritt mit der Weiterführung des neuen Rechts unter Berücksichtigung der ökonomischen Verbundbeziehung von Mutter- und Tochterunternehmen.
Aus dem Inhalt: Die Analyse des Konzernmerkmals der einheitlichen Leitung bringt Erkenntnisse zur ökonomischen Verbundbeziehung von Mutter- und Tochterunternehmen, die die traditionelle handelsrechtliche Betrachtungsweise der Konzernbeziehung überholt erscheinen lassen. Die Untersuchungen zur Weiterührung des neuen Rechts münden in der Formulierung eines Alternativkonzeptes zur Natur des Firmenwerts und zu seiner Behandlung in Konzernbilanz, -anhang und -lagebericht.