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Die Entwicklung des allgemeinbildenden Schulwesens in Nordrhein-Westfalen (1945/46-1958)

Ein erziehungsgeschichtlicher Beitrag

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Günter Heumann

Die Erforschung der nordrhein-westfälischen Schulgeschichte hat sich vornehmlich auf schulartenspezifische Aspekte beschränkt. In der vorliegenden Arbeit wird erstmals das gesamte allgemeinbildende Schulwesen Nordrhein-Westfalens untersucht. Es kann gezeigt werden, daß dessen Entwicklung, die sowohl durch die Aufnahme von Vorkriegstraditionen gekennzeichnet war als auch Elemente des Wandels beinhaltete, bis 1958 von einer einzigen Politikergeneration geprägt wurde. Mit deren Rückzug von der Schulpolitik setzten gegen Ende der 50er Jahre grundlegende Änderungen im Erziehungsverständnis ein. Die Einordnung der Schulgeschichte in allgemeine sozialgeschichtliche Zusammenhänge rundet die ereignisgeschichtliche Studie ab.
Aus dem Inhalt: Die christlich-humanistische Grundlegung der Schulerziehung - Pädagogische Weichenstellungen in den Jahren 1947/48 - Schulreformmaßnahmen im Volks-, Mittel- und höheren Schulwesen - Die Schulgesetzgebung.