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Ökologie und Arkadien

Natur und nordamerikanische Kulturen der siebziger Jahre

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Heinz Tschachler

Seit dem Beginn der Neuzeit begleiten den bürgerlichen Zivilisationsprozeß Gegenbewegungen, deren Argumentationen vom Naturbegriff bestimmt sind. Mit Bezug auf die Kritische Theorie der Frankfurter Schule untersucht die vorliegende Studie Naturargumentationen in der nordamerikanischen Kultur der siebziger Jahre. Exemplarische Interpretationen mythisch-primitivistischer Romane (James Dickey, Margaret Atwood) sowie der literarischen Utopie und sozialutopischen Varianten der Science Fiction (Ursula K. Le Guin, Ernest Callenbach, Marge Piercy) werden durch diskurstheoretisch-soziosemiotische Verfahren in den gesellschaftlich-kulturellen Zusammenhang gestellt. Zugleich wird versucht, Diskurskritik auf die Kritik am eigenen Diskurs auszuweiten.
Aus dem Inhalt: «Natur» als Gegenbegriff - Gesellschaft als Text - Zur Entwicklung der Naturargumentation - Philosophische Grundlagen der Naturargumentation - Revolten der Natur - Zur Utopie der universalen Versöhnung.