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Die Sonderschule für Sprachbehinderte im Verdichtungsraum Bremen und ihre Verflechtungen mit den niedersächsischen Gemeinden

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Klaus Diederichsen

Die Untersuchung ist ein Beitrag zur regionalen Bildungsplanung. Sonderschulen kommen in der Schulentwicklungsplanung kaum vor. Am Beispiel der Sprachheilschulen in Bremen - einem Einzugsgebiet mit einem Radius von 70 km mit Bremen, Bremerhaven und zahlreichen zentralen Orten und Gemeinden Niedersachsens - wird diese Untersuchung detailliert und konkretisiert. Ausgehend von der Untersuchung der Schulwege von 1400 Sonderschülern und des Transportsystems, das dafür notwendig ist, werden Modelle der regionalen Schulentwicklungsplanung angewandt und in ihren Auswirkungen unter soziologischen, pädagogischen und raumordnerischen Aspekten diskutiert; Vor- und Nachteile werden gegeneinander abgewogen. Vor diesem Hintergrund wird abschließend ein Modell einer angemessenen Versorgung der Sprachheilschüler im Untersuchungsraum entwickelt.
Aus dem Inhalt: Aus pädagogischer, raumplanerischer und sozialisationstheoretischer Sicht wurde die Existenzberechtigung der Sonderschulen für Sprachbehinderte im Rahmen des Bremer Schulsystems, der Stufenschule, hinterfragt.