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Künder oder Schreiber?

Eine These zum Problem der «Schriftprophetie» auf Grund von Maleachi 1,6-2,9

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Helmut Utzschneider

Mit dem Begriff «Schriftprophetie» verbindet man allgemein die Vorstellung, daß die mündlich verkündeten Worte der Propheten des alten Israel von diesen selbst oder ihren Schülern aufgezeichnet wurden. Die These dieser Studie lautet, daß die alttestamentliche Schriftprophetie ein von der Prophetie der «Künder» (M. Buber, K. Koch) grundsätzlich unabhängiges, selbständiges und gleichwohl wesentlich prophetisches Phänomen ist. Dazu wird anhand einer Auslegung von Maleachi 1,6 - 2,9 gezeigt, daß und wie sich die Prophetie der Schreiber in Rezeption, Reflexion und (Weiter-) Bildung schriftlicher Texte ereignet und ausdrückt.
Aus dem Inhalt: «Wort», «Schrift» und «Schriftinterpretation» in der Prophetenforschung - Die Kontextualität in Mal. 1,6 -2,9 - Schriftlichkeit und Prophetie in Mal. 1,6 - 2,9 - Situationen des Textes.