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Jung-Stilling - Genese seines Selbstbildes

Untersuchungen zur Interdependenz von Religiosität, Identität und Sozialstruktur zur Zeit der 'Jugend'

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Reinhard Arhelger

Angesichts der Rezensionsgeschichte widmet sich die Untersuchung der Aufgabe, zum Selbstkonzept Jung-Stillings vorzudringen. Wegweisend ist hier das Verständnis von der Autobiographie als einem soziopsychologischen Tatbestand. Im Mittelpunkt steht daher dessen Persönlichkeitsentwicklung im Sinne von fortwährenden Person-Umwelt-Interaktionen, insbesondere im Hinblick auf Formen der Wahrnehmung und nicht zuletzt der Stilisierung seiner selbst. Ausschlaggebende Bedeutung besitzen dabei die den Lebenssituationen inhärenten thematischen Strukturen und deren identifikatorische Aufbereitung.
Aus dem Inhalt: 'Erwählung' als bewußtseinsgeschichtliches Syndrom - 'Henrich Stillings Jugend': Gesellschaft, Familie, Erziehung, Lektüre, Schulzeit - 'Exklusivität' als zeitneuralgisches Thema.