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Das Politische bei Carl R. Rogers

Versuch einer Annäherung mit der Darstellung von ausgewählten Strukturanalogien zur Programmatik der Ökologisch-Demokratischen Partei

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Albert-Ludwig Vogel

Die vorliegende Studie untersucht Rogers' Verhältnis zum Politischen und im weiteren Sinne zur politischen Ethik unter dem Gesichtspunkt der personalen Orientierung des Menschen. Diese Verhältnisbestimmung geschieht durch eine ideengeschichtliche Kontrastierung seiner Persönlichkeitstheorie u.a. mit dem marxistischen bzw. positivistisch- empirischen Ansatz. Die in Rogers' Schriften latent geäußerten politischen Ziele und Manifestationen werden in dieser Untersuchung zusammenfassend dargestellt. Das Ergebnis präsentiert Rogers als einen Vorbereiter und Impulsgeber eines sogenannten «Dritten Weges». Im Sinne eines aktuellen Transfers dieses Ergebnisses werden einige Strukturanalogien seiner Ansichten zur alternativen Gegenkultur anhand der Programmatik der Ökologisch- Demokratischen Partei (ÖDP) vergleichend dargestellt.
Aus dem Inhalt: Humanistische Psychologie als eine neue intellektuelle Bewegung - Anthropologische Implikationen bei Carl Rogers - Das Problem des Subjektivismus für eine «wertfreie Politik» - Die Partei Gruhls: ÖDP - Autopoeisis und Schöpfungsgedanke bei Gruhl und Rogers.