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Führung und Angst

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Reiner Bröckermann

Die Untersuchung greift ein weitgehend vernachlässigtes aber wesentliches Thema der psychologischen Führungsforschung auf. Anhand einer empirischen Erfassung und Analyse werden als Führungsängste, Versagens-, Isolations- und Leistungsängste sowie Ängste hinsichtlich der privaten Auswirkungen beruflicher Tätigkeit, als Angstabwehrstrategien die Verdrängung, der Angsttransfer und die Anpassung ausgemacht. Zudem wird belegt, daß die Mehrzahl dieser Strategien selbst wieder ein höheres Angstpotential schafft. Daraus werden deutliche Korrekturforderungen und Perspektiverweiterungen der bisherigen Führungsforschung abgeleitet, die einen grundlegend neuen, längst überfälligen Beitrag zur Analyse und zum Verständnis des Führungsgeschehens bilden. Schließlich propagiert die Studie einen Umgang mit der Angst, der sich von der üblichen Personalisierung abhebt.
Aus dem Inhalt: Wie steht die Führungswissenschaft zur Angst? - Führungsangst: Versagensängste, Leistung, Isolation und Angst - Viele sind schon über die Klinge gegangen - Führen und Folgen: In Führungssituationen irgendwie durchkommen; Angst könnte ich nicht sagen; Angsttransfer; Die Ellbogen gebrauchen; Angepaßtes Verhalten - Angst, Führen und Folgen im Wechselspiel: Führungsängste und Abwehrstrategien; Perspektiven; Führungswissenschaft, quo vadis?