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Verständnis chemischer Symbole

Eine Untersuchung von Lehrstrategien, Lernverhalten und funktionalem Denken unter Verwendung der probabilistischen Testtheorie von Rasch

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Helmut Mund

Wer etwas von der Chemie versteht, erklärt relevante Phänomene auf der Symbolebene. Die in der Chemie verwendeten Symbole stellen ein Anschauungsmittel eigener Art dar, das als zentraler Inhalt im Unterricht aufzubauen ist.
Welche Unterrichtswege zum Symbolverständnis gibt es, enthalten diese Wege Schwächen, wie können sie überwunden werden? Welche Ergebnisse weisen diesbezügliche empirische Untersuchungen auf? Wie hoch sind die Anforderungen an die kognitive Entwicklung für das Symbolverständnis im Lichte der Neo-Piaget-Forschung (Adey/Shayer, Case)? Wie wird eine Unterrichtsreihe zum Symbolverständnis aufgebaut? Warum müssen die Testaufgaben homogen sein, damit der Lernfortschritt auf Differenzskalenniveau gemessen werden kann? Gelingt es, den Gegensatz zwischen qualitativen und quantitativen Daten bzw. Forschungen zu überwinden? Kann die Entwicklung zur formal-operationalen Stufe beschleunigt werden?
Diese und andere Fragen versucht dieses Buch, in dem interdisziplinäre Forschung beispielhaft realisiert ist, zu beantworten. Es wendet sich an Chemielehrerinnen und -lehrer als Praktiker, an Fachleiter und Referendare, Hochschullehrer und Studenten der Naturwissenschaften und ihrer Didaktiken, an die empirisch Orientierten im Fach Erziehungswissenschaft und in der Pädagogischen Psychologie. Die Studie gibt eine Fülle von Anregungen zu weiteren Forschungen.