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Subjektive Krankheitstheorie und Krankheitsverarbeitung bei Herzinfarktrehabilitanden

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Hermann Heinz Josef Faller

Subjektive Krankheitstheorien sind gedankliche Konstruktionen über das Wesen, die Verursachung und die Behandlung ihrer Erkrankung. Von der ersten Schmerzwahrnehmung zu Beginn eines akuten Herzinfarktes an läßt sich ein intrapsychischer Diskurs nachweisen, der im Kontext der Aufmerksamkeitssteuerung - z.B. auf Bedrohung hin (Angst) oder von Bedrohung weg (Verleugnung) - steht. Forschungsmethodisch werden Daten qualitativer und quantifizierender Erhebungsinstrumente einschließlich invasiver kardiologischer Diagnostik integriert. Die inhaltsanalytische Auswertung, die rund 100 durch zahlreiche Ankerbeispiele und Kasuistiken erläuterte Kategorien umfaßt, zeigt die Reichhaltigkeit der Krankheitsverarbeitung nach einem Herzinfarkt.
Aus dem Inhalt: Bisherige Forschung - Naturalistische Untersuchungssituation - Qualitative Methodik - Wahrnehmung/Verleugnung von Bedrohung und Belastung - Schmerzerleben - Herzinfarktursachen - Herzinfarktrehabilitation.