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Der Neue Norden

Norweger und Finnen im frühen 19. Jahrhundert- Veröffentlichungen des Zentrums für Nordische Studien, III

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Ingrid GIienke

Dieser Band versammelt die Beiträge zu einem internationalen und interdisziplinären Colloquium, veranstaltet vom Zentrum für Nordische Studien an der Universität Kiel im Herbst 1987. Behandelt werden politische und kulturelle Fragen des nordeuropäischen nation building, ausgelöst durch das fast gleichzeitige Ende der Mehrvölkerstaaten Dänemark-Norwegen und Schweden-Finnland, die dem Norden jahrhundertelang eine bipolare Struktur verliehen hatten. Die neuen Nationen entwickeln sich in dialektischer Beziehung zu den alten Zentren; dabei wandeln diese sich selber in gleicher Richtung. Beim Blick auf den ganzen, komplex gewordenen, zugleich nationalistischen und skandinavistischen Norden stehen die Finnen und Norweger mit komparatistischer Absicht im Mittelpunkt.
Aus dem Inhalt: Ein neuer Staat sucht seine historische Identität. Norwegen 1800-1850 - «Laßt uns Finnen sein¿» Finnland zwischen staatlicher Identitätsbildung und nationalem Erwachen 1805-1855 - Two Ways towards a Norwegian National Language - Sprache und Literatur in Finnland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - 1814 - das Jahr Null der norwegischen Literatur? - Das neue Zentrum Helsinkis. Zum Stil und Inhalt der Architektur Carl Ludvig Engels - Die Entdeckung Norwegens in der Malerei. Norwegische Künstler zwischen Dresden und Düsseldorf.