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«Lo cunto de li cunti» von Giambattista Basile

Ein Ständepoet in Streit mit der Plebs, Fortuna und der höfischen Korruption

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Barbara Broggini

Der Neapolitaner Giambattista Basile machte sich mit der Eloquenz des Barockdichters und der Spottlust des frischgeadelten Magistrats daran, den Fundus des Volksmärchens und des neapolitanischen Dialekts eigenen Demonstrationszwecken dienstbar zu machen. Die vorliegende Arbeit deckt diese Zwecke auf und weist nach, daß die Cunti nicht von den Träumen der Rechts- und Machtlosen, sondern von den Erwartungen eines Intellektuellen zwischen den Ständen handeln.
Aus dem Inhalt: Bedeutung von Stoff und Sprache der Cunti - Die Darstellung der Staatsgewalt - Die satirische Umdeutung des Märchenerfolgs - Basiles Selbstverständnis als Schriftsteller und die Wertvorstellungen des «popolo civile».