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Tollers expressionistische Revolution

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Klaus Bebendorf

Die expressionistischen Stücke Tollers, mit denen er in der ersten Hälfte der 20er Jahre zum bekanntesten politischen Dramatiker Deutschlands aufstieg, zeigen seine wachsende Desillusionierung über die Machbarkeit der Revolution. An seiner Popularität hatten auch die ersten Inszenierungen ihren Anteil. Sie sind in der vorliegenden Untersuchung mit umfangreichem Quellenmaterial und Bilddokumenten rekonstruiert worden. Gestalterische Aspekte aus der Aufführungspraxis und Kritik der Feuilletonisten griff der inhaftierte Autor im Darstellungsstil seiner jeweils folgenden Stücke auf. Er verstand sich als lernender Dichter.
Aus dem Inhalt: Das Konzept der Gesinnungsrevolution - Die Tragik der persona Volk - Karl Heinz Martins Uraufführung der Maschinenstürmer im Großen Schauspielhaus - Der Einfluß der Inszenierungen auf Toller.