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Der Satz vom Grund und die Reflexion

Identität und Differenz bei Leibniz

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Tsyoshi Matsuda

«Identität und Differenz» ist ein altes und zugleich aktuelles Thema in der abendländischen Philosophie von Parmenides bis zu Heidegger und sogar in der «Postmoderne». Wie gestaltet sich aber dieses Thema in der neuzeitlichen Metaphysik? Bei Leibniz wird ein Schlüssel dazu gefunden, der radikal aus den logischen Prinzipien der Wahrheitsentscheidung zu Bestimmtheit kommt. Das Ganze und die Verwandlungen dieser Thematik in der neuzeitlichen Philosophie von Descartes bis Hegel werden im Zusammenhang mit «dem Satz von Grund» und der Reflexion dadurch entfaltet, daß die gesamte Struktur des leibnizschen Denkens von der formallogischen bis zur metaphysischen Ebene der Identität eines Individuums und zuletzt der Identität Gottes als des letzten Grundes aller Dinge eingesehen wird. Hier wird ein Paradigma für «Identität und Differenz» aus der Dynamik der neuzeitlichen Philosophie verdeutlicht, die den Wahrheitsanspruch des Satzes vom Grund reflexiv oder aber spekulativ erfüllt.
Aus dem Inhalt: Das Bedürfnis der Methode beim jungen Leibniz - Die Prinzipien der leibnizschen Logik in bezug auf die Wissenschaften und die Metaphysik als die natürliche Theologie - Thematische Analyse des Satzes vom zureichenden Grund in «Theodizee».